Rezept für eine normal große, runde Tarteform.
1 große Fenchelknolle (oder 2 kleine)
putzen und vom Strunk befreien. Horizontal so dünn wie möglich schneiden (ich mache das mit einem Trüffelhobel), am Ende sollten Sie ungefähr zwei Handvoll haben.
Reiben Sie von
1 bis 2 Bio-Zitronen
anderthalb TL Zitronenschale ab und drücken Sie dann anderthalb EL Zitronensaft aus; diese beiden brauchen Sie getrennt.
In einer Rührschüssel die Fenchelscheiben mit
1,5 EL Zitronensaft (siehe Update weiter unten)
2 TL gutem Olivenöl
1/4 TL Salz
1 Prise schwarzem Pfeffer
vermischen und ca. 20 Minuten ziehen lassen.
Den Ofen auf 190°C vorheizen.
In einer anderen Rührschüssel
250 gr Mascarpone
2 EL frischen Schnittlauch, fein gehackt
2 EL frischen Dill, fein gehackt
1 großes Ei
1,5 TL Zitronenschale
½ TL Salz
¼ TL oder mehr schwarzen Pfeffer
gut verrühren.
1 Tarte-Teig aus dem Kühlregal
in der Tarte-Form auslegen. (Das Originalrezept nimmt Blätterteig, das ginge also auch.)
Die Mascarponemischung gleichmäßig verteilen. Die überschüssige Flüssigkeit aus dem Fenchel abgießen (kann übrigens gut als Basis für ein Salatdressing verwendet werden) und die Scheiben gleichmäßig flach auf dem Mascarpone verteilen.
25 bis 30 Minuten backen.
Dann die Tarte mit zerzupften Scheiben von
150-200 gr dünn geschnittenem Räucherlachs
bedecken, mit
etwas Zitronensaft
beträufeln und mit
2 EL Kapern
etwas frischem Dill
schwarzem Pfeffer
und evtl. hauchdünnen Zitronenscheiben
garnieren.
In Stücke schneiden und servieren. Guten Appetit!
Update 2.8.2026 | Da mir bei genauer Befolgung des Rezeptes immer, wirklich immer zuviel Flüssigkeit in der fertigen Tarte ist, werde ich beim nächsten Mal den Fenchel nur mit etwas Öl, Salz und Pfeffer marinieren, den Zitronensaft an der Stelle also weglassen… Und anstatt den Lachs erst nach dem Backen obendrauf zu drapieren, kann man ihn auch direkt auf die Mascarpone-Schicht legen und dann darauf den Fenchel; ich habe auch noch etwas geriebenen Käse, gemischt mit Panko, als oberste Schicht hinzugefügt, das knuspert schön und schmeckt hier dem Mann besonders gut. Also eine alltäglichere Variante, während das Originalrezept vor allem optisch etwas edler daherkommt.
Schön ist die Tarte warm als Abendessen, sie funktioniert aber auch kalt in kleineren Stücken als Snack, auch eckig natürlich und auch direkt als Mini-Tartes gebacken. 🙂
Original gefunden auf cooking.nytimes.com.
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