4 bis 6 Portionen.


2 Pfund Hühnerbrustfilets ohne Haut

in einem großen Schmortopf rundum scharf anbraten, damit sich ein paar Röstaromen bilden können; durchgegart werden sie später. Beiseitestellen und in demselben Topf bei mittlerer Hitze

2 EL Butter

schmelzen.

1 große Zwiebel, fein gehackt

hinzufügen, leicht mit

Salz

würzen und unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten lang schmoren, bis die Zwiebeln glasig sind.

3 Selleriestangen in ca. 2 mm dicken Scheibchen

hinzufügen und unter Rühren etwa 5 Minuten lang schmoren.

8 Knoblauchzehen, zerdrückt und gehackt

einrühren.

400 ml Hühnerbrühe
125 ml Weißwein

zugießen und aufkochen lassen. Die vorgebratenen, in etwa 4-5 dickere Stücke geschnittenen Hähnchenbrustfilets sowie den

Saft von 1 Zitrone
1 TL Chili-Flocken
1 TL Salz
reichlich schwarzem, frisch gemahlenen Pfeffer

hinzufügen, das Ganze gut mischen und es einmal aufkochen lassen.

Die Hitze reduzieren und das Gericht 20 Minuten mit leicht geöffnetem Deckel köcheln lassen. Dann

300 gr geschnittenen Spinat (TK)
ca. 300 gr marinierte Artischockenherzen, abgetropft (Konserve)

mit in den Topf geben. Bei mittlerer Hitze kochen und rühren, damit der Spinat auftaut und sich im Eintopf verteilt.

An diesem Punkt kann man auch gut noch Risoni – die kleinen reisförmigen Nudeln, die bei den Griechen Kritharaki heißen – mit in das Gericht geben, wenn man mehr Sättigungsinhalt haben will.

Hitze wieder reduzieren und weitere 15-20 Minuten köcheln lassen, bis das Huhn zart ist, sich die Aromen wunderbar vermischt haben und ggf. die Pasta gar ist.

100 gr Frischkäse in Klecksen
2 Handvoll frische Kräuter (Estragon passt schön, das Ursprungsrezept nimmt Dill)

hinzufügen. Abschmecken und nach Belieben nachwürzen – das Gericht verträgt Schärfe und auch zarte Säure.

Den Eintopf auf tiefe Teller  verteilen und mit

4-6 fein geschnittenen Frühlingszwiebeln
50 gr (mindestens!) grob geraspeltem Parmesan

bestreuen und servieren.


Das ist ein superleckerer Eintopf und geschmacklich mal ein bißchen anders als unsere regional üblichen Eintöpfe mit den immer ähnlichen Zutaten.

Kleine Info für Staudensellerie-Hasser (solche soll es geben): den kann man wahrscheinlich weglassen und der Eintopf schmeckt trotzdem gut – also kein Grund, ihn nicht zu kochen…

So ähnlich gefunden auf und damit inspiriert von cooking.nytimes.com (weitestgehend Abo-pflichtig).


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