Auch “Kalter Hund” genannt, jedenfalls der geliebte Schoko-Keks-Kuchen wie von früher – nur ohne Palmin. Und da wir hier dunkle Schokolade viel mehr mögen als Milchschokolade, habe ich die Anteile verändert zu halb und halb, das hat der Konsistenz nicht geschadet und war – für uns – perfekt unlieblich.

Kuchen ohne Backen! Vorbereitungszeit: 20 Minuten; Kühlzeit: 8 Stunden.

Originalrezept, wie unten beschrieben, ist für 1 Kastenform mit ca. 23 cm Länge. (Ich nehme hier meine kleinere halbrunde Terrinenform, die fasst 1 l, ich brauche also nur 2/3 der Zutaten.)


Die Kastenform mit einem

aufgeschnittenen Gefrierbeutel

auslegen; man braucht etwas Stabileres als normale Haushaltsfolie.

400 gr gute Vollmilchschokolade
200 gr gute Zartbitterschokolade (mind. 70 % Kakao)

in Stücke brechen,

150 gr Butter

würfeln. Alles zusammen im Wasserbad schmelzen und gründlich verrühren. Zuletzt

200 g Sahne

hinzufügen, optional noch

2 EL Rum

und Masse gründlich glatt rühren.

Eine dünne Schicht der Schokomasse am Boden der Form glatt streichen. Mit einer Lage der

1-2 Packungen Butterkekse

belegen (schmeckt übrigens auch gut mit den Dinkel-Butterkeksen). Nach und nach mehrere Schichten Butterkekse und Schokomasse in die Form geben, bis sie voll ist. Meine Mutter nahm immer als letztes eine Schicht Kekse, damit die Kalte Schnauze nicht so an der Kuchenplatte klebte – das Konzept leuchtet mir bis heute ein und ich mache es also auch so.

Die gefüllte Form mindestens 6-8 Stunden, besser über Nacht, kaltstellen.

Erst kurz vor dem Servieren vorsichtig aus der Form stürzen und die Folie abziehen. In dünne Scheiben schneiden und servieren.

Den Kuchen immer im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von wenigen Tagen genießen, die Kekse werden nämlich von Tag zu Tag weicher.


Dieses Rezept habe ich bei Maja auf ihrem schönen Blog „Moey’s Kitchen“ gefunden und werde ihr ewig dankbar sein für diese Variante ohne das viele Palmin meiner Kindheit. Aber meine Güte, was haben wir diesen Kuchen geliebt…


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